FRAGEN & ANTWORTEN
Familienhunde mit Assistenz- / Serviceleistungen für Lebensmittelallergiker:innen + Zöliakie
Allergietage '23 - "wir" im Interview
Und “wir” heißt nicht nur Sonja Lämmel und Kiwi Gandre-Braatz, sondern hier kommen auch verschiedene Absolventen der FindePfotenAusbildung in Ausschnitten zu Wort und plaudern aus dem Alltag + ganz nebenbei aus dem Nähkästchen.
Der passgenaue Hund
Viele Interessierte zweifeln daran, dass ihr Familienhund eine erfolgreiche FindePfote werden könnte, da die Talente, die bisher offenkundig wurden, eher im neugierigen Anspringen von Besuchern, verbellen von Katzen oder das Erschnüffeln und Fressen von Unrat jedweder Natur wäre… Ich finde, dass aber auch dieses Verhalten für eine Ausbildung sehr zuträglich sein kann: Umlenken dieser Talente und den Alltag mit gemeinsamer, sinnvoller Beschäftigung bereichern. Auch das Alter spielt keine allzugroße Rolle, aber vielleicht einigen wir uns zu Beginn auf: gesund sollte er sein!
Nicht nur die Nase, sondern auch in Gänze, denn wir wissen nur zu gut, wie kooperativ wir sind wenn wir “Rücken” haben. Weder die Arbeit geht leicht von der Hand, noch finden wir im Schlaf die notwendige Erholung um mit Feuereifer in den Tag zu starten.
Dass die Rasse aber wirklich keine Rolle bei der Arbeitsleistung bringt, zeigt die Vielfalt der FindePfoten auf der Seite “Stimmen aus dem Off”….
Welpenkauf
Es ist nicht sooo leicht sich für eine Hunderasse entscheiden zu müssen. Der ganze Rattenschwanz, der da noch so dran hängt… da verliert man schnell den Überblick. Viele Interessierte glauben, dass es eine Rasse sein sollte, der ein großes Nasenspektrum zugesagt wird – will man die? Die, die stets ihrer Passion im Schnüffeln nachkommen möchten? Mission: unermüdlich! Oder vielmehr: braucht man die zwingend für diese Aufgabe?
Diese Frage ist leicht zu beantworten: Nein! Untermauert wird diese gewagte These von meinen Hunden, die, wenn man den Lehrbüchern und Rassebeschreibungen glauben möchte, alles andere als die erkorenen Experten in Sachen “Spürnase” sind. Und trotzdem: erfolgreiche FindePfoten, selbst bereits unser Kleinster. Ganz sicher ist ein „Pyri“, als reinrassiger Herdenschutzhund, nichts, wirklich gar nichts, für einen ungeübten Hundehalter und Besuche in kleinen, gemütlichen Restaurants, aber grundsätzlich spricht nichts gegen die Modifizierung seines Arbeitsalltages. Wenn gerade keine schutzbefohlene Schafherde in der Nähe ist ist das Aufspüren und Anzeigen von Allergenen doch eine bereichernde Alternative.
Und damit kommen wir zu den wirklich wichtigen Fragen:
Wenn er später euch oder euer Kind begleiten soll (Büro / Uni) sollte es vielleicht eher kein Fellmonster wie unsere sein.
Wenn er später Türklinken oder Tische für euch abchecken soll, könnte es leichter sein wenn er nicht zu klein ist, oder nicht zu schwer, sodass ihr ihn noch heben könnt.
Wenn ihr euch dafür entscheidet, dass euer Hund im Notfall aktiv Menschen auf sich aufmerksam machen soll, sollte die Rasse nicht Klischee behafted sein; Lassie kommt irgendwie besser an als ein Cujo.
Ob Männchen, ob Weibchen, Alpha oder Gamma, blond oder schoko, reinrassig oder gemixt, groß oder klein, gedoodelt oder nicht… am Ende, da entscheidet eh das Herz. Da macht man nichts bis wenig, da ergibt man sich dem Schicksal, ist hingerissen und lässt sich von mir beruhigen: es ist nicht die Hunderasse, die entscheidend für eine erfolgreiche Assistenzleistung ist, sondern die individuell angepasste Erziehung, ein entsprechendes Trainingskonzept und konsequente und liebevolle Durchführung des eben genannten.
Häufig gestellte Fragen
Ist mein Hund überhaupt für so eine Ausbildung geeignet?
Viele Interessierte zweifeln daran, dass ihr Familienhund eine erfolgreiche FindePfote werden könnte, da die Talente, die bisher offenkundig wurden, eher im neugierigen Anspringen von Besuchern, verbellen von Katzen oder das Erschnüffeln und Fressen von Unrat jedweder Natur wäre… Ich finde, dass aber auch dieses Verhalten für eine Ausbildung sehr zuträglich sein kann: Umlenken dieser Talente und den Alltag mit gemeinsamer, sinnvoller Beschäftigung bereichern.
Nicht nur beim InfoHappening sondern auch auf dieser Seite präsentieren sich die Teilnehmer völlig zu recht mit Stolzgeblähter Brust und teilen ihre Erfolge. Auch sie hatten Zweifel. Zwischendurch einen Hangover. Aber am Ende könnten sie platzen vor Freude ob der sensationellen Erfolge! Und könnten weinen, vor Freude, weil die Fellnasen ihnen so einen Mehrwert an Sicherheit schenken.
Wie alt muss mein Hund sein, damit wir die Ausbildung machen können?
Das Alter spielt keine allzu große Rolle, aber vielleicht einigen wir uns zu Beginn auf: gesund sollte er sein!
Nicht nur die Nase, sondern auch in Gänze, denn wir wissen nur zu gut, wie kooperativ wir sind wenn wir “Rücken” haben. Weder die Arbeit geht leicht von der Hand, noch finden wir im Schlaf die notwendige Erholung um mit Feuereifer in den Tag zu starten.
In der neuen Assistenzhundeverordnung steht, dass der Einstieg in der Kategorie 4 (Anzeige- und Warnhunde) bereits im Welpenalter möglich ist. Und ja, das macht Sinn, denn eine sinnvolle Beschäftigung gerade zu Beginn, wenn das neue Familienmitglied einzieht, macht Sinn.
Muss ich beim Kauf eines Welpen auf etwas besonderes achten?
Dass die Rasse überhaupt gar keine Rolle bei der Arbeitsleistung spielt, zeigt die Vielfalt der FindePfoten auf der Seite “Stimmen aus dem Off”…. jeder Hund ist zu begeistern. Und ich zeige, wie das geht.
Und trotzdem fällt es uns nicht sooo leicht sich für eine Hunderasse zu entscheiden. Der ganze Rattenschwanz, der da noch so dran hängt… da verliert man schnell den Überblick.
Viele Interessierte glauben, dass es eine Rasse sein sollte, der ein großes Nasenspektrum zugesagt wird – will man die? Die, die stets ihrer Passion im Schnüffeln nachkommen möchten? Mission: unermüdlich! Oder vielmehr: braucht man die zwingend für diese Aufgabe?
Diese Frage ist leicht zu beantworten: Nein!
Untermauert wird diese gewagte These von meinen Hunden, die, wenn man den Lehrbüchern und Rassebeschreibungen glauben möchte, alles andere als die erkorenen Experten in Sachen “Spürnase” sind. Und trotzdem: erfolgreiche FindePfoten, selbst bereits unser Kleinster. Ganz sicher ist ein „Pyri“, als reinrassiger Herdenschutzhund, nichts, wirklich gar nichts, für einen ungeübten Hundehalter und Besuche in kleinen, gemütlichen Restaurants, aber grundsätzlich spricht nichts gegen die Modifizierung seines Arbeitsalltages. Wenn gerade keine schutzbefohlene Schafherde in der Nähe ist ist das Aufspüren und Anzeigen von Allergenen doch eine bereichernde Alternative.
Und damit kommen wir zu den wirklich wichtigen Fragen:
Wenn er später euch oder euer Kind begleiten soll (Büro / Uni) sollte es vielleicht eher kein Fellmonster wie unsere sein.
Wenn er später Türklinken oder Tische für euch abchecken soll, könnte es leichter sein wenn er nicht zu klein ist, oder nicht zu schwer, sodass ihr ihn noch heben könnt.
Wenn ihr euch dafür entscheidet, dass euer Hund im Notfall aktiv Menschen auf sich aufmerksam machen soll, sollte die Rasse nicht Klischee behaftet sein; Lassie kommt irgendwie besser an als ein Cujo.
Ob Männchen, ob Weibchen, Alpha oder Gamma, blond oder schoko, reinrassig oder gemixt, groß oder klein, gedoodelt oder nicht… am Ende, da entscheidet eh das Herz. Da macht man nichts bis wenig, da ergibt man sich dem Schicksal, ist hingerissen und lässt sich von mir beruhigen: es ist nicht die Hunderasse, die entscheidend für eine erfolgreiche Assistenzleistung ist, sondern die individuell angepasste Erziehung, ein entsprechendes Trainingskonzept und konsequente und liebevolle Durchführung des eben genannten.
Equipment?
Bedeutet eine große Spielesammlung, auch eine große Ansammlung von Spielzeug?
Ihr müsst weder befürchten ein kleines Vermögen an Utensilien ausgeben zu müssen, noch beim Bauamt einen zusätzlichen Stauraum beantragen – dahingehend kann ich euch beruhigen. Viele Trainingsutensilien finden sich im Haushalt und den “PindaFinder” könnt ihr bei mir samt Probepöttchen erwerben.
Ja, das müsst ihr.
Sorgen und Befürchtungen
Ja, das müssen ihr. Um euren Hund auf das Allergen zu konditionieren, muss er mit dem Allergen in Kontakt kommen. Wenn wir in Modul 8 dieses Thema angehen werdet ihr aber bereits soweit fortgeschritten sein, dass kleine Mengen ausreichen. Sonja Lämmel vom DAAB e.V. klärt vorab in einem Webinar auf und macht Mut im Umgang mit den Allergenen.
(Klein-) Kinder und (Assistenz-) Hunde?
Wie immer übernehmen die Erwachsenen die Erziehung der „Kleinen“, auch der Hunde, egal in welchem Alter diese einziehen. Während der Ausbildung lernt die Fellnase ganz selbstverständlich auch den Wünschen der kleinen 2beiner nachzukommen, wenn diese Hilfe oder Unterstützung benötigen. Spielregeln werden für alle Familienmitglieder aufgestellt und die gemeinsame Spielesammlung sorgt für ein herzerwärmendes WirGefühl.
Einschätzung einer Mutter, Oktober 2020:
Ich bin eine Mama einer 4 jährigen Tochter. Wir haben die Ausbildung fast beendet. Wichtig ist zu wissen, das man als Eltern die Verantwortung für den Hund und seine Ausbildung hat. Natürlich kann man das Kind mit einbeziehen, aber Kinder in dem Alter kann man die Verantwortung konsequent mit dem Hund zu üben nicht übertragen. Der Hund soll uns im Alltag begleiten und uns mehr Sicherheit geben wenn wir unterwegs sind. Der Hund begleitet uns als Familie überall mit hin, gebe den Hund aber nicht alleine meiner Tochter in den Kindergarten oder zu Freunden mit, da die Verantwortung bei den Eltern liegen sollte und der Hund einfach eine Bereicherung für unseren Alltag werden soll.
Selbstausbildung oder Fremdausbildung Einschätzung einer Mutter, Oktober 2020:
Wenn man den Hund selbst ausbilden möchte ist das auf alle Fälle eine sehr spannende Angelegenheit und der Hund kann eine ganz spezielle und enge Bindung zur Familie aufbauen. Außerdem ist es kostengünstiger als ein fertig ausgebildeter Hund. Allerdings ist es auch mit Arbeit und Geduld verbunden. Dabei sollte man sich im klaren sein ob man regelmäßig in der Woche mit dem Hund trainiert kann, es reichen oft ein paar Minuten täglich, allerdings sollte man da konzentriert bei der Sache sein. Aber ja, wenn man Spaß hat mit Hunden zu arbeiten und Lust hat ein paar Herausforderungen zusammen als Familie zu meistern ist das möglich und kann auch richtig viel Spaß machen 🙂 ich würde immer wieder einen Welpen nehmen und mich von Züchtern beraten lassen für was man den Welpen nutzen möchte. Vor allem in Familien mit (kleinen) Kindern wächst der Hund einfach schon damit auf und kann gut in die Familie sozialisiert werden.
(Klein)Kinder und Assistenzhunde
Einschätzung einer Mutter, Oktober 2020:
Ich bin eine Mama einer 4 jährigen Tochter. Wir haben die Ausbildung fast beendet. Wichtig ist zu wissen, das man als Eltern die Verantwortung für den Hund und seine Ausbildung hat. Natürlich kann man das Kind mit einbeziehen, aber Kinder in dem Alter kann man die Verantwortung konsequent mit dem Hund zu üben nicht übertragen. Der Hund soll uns im Alltag begleiten und uns mehr Sicherheit geben wenn wir unterwegs sind. Der Hund begleitet uns als Familie überall mit hin, gebe den Hund aber nicht alleine meiner Tochter in den Kindergarten oder zu Freunden mit, da die Verantwortung bei den Eltern liegen sollte und der Hund einfach eine Bereicherung für unseren Alltag werden soll.
Selbstausbildung oder Fremdausbildung

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Live-Talk mit einer FindePfoten-Teilnehmerin

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